AKTUELLES vom RATS

04.09.2017 -

"Der Natur lauschen" - Konzert des „Ensemble Horizonte“

Das Konzert findet am Freitag, dem 22.9.17 um 19:30 Uhr in der St. Marienkirche statt. Der Eintritt ist frei.

Herzliche Einladung zum Konzert DER NATUR LAUSCHEN des „Ensemble Horizonte“ mit Schülerbeteiligung, das wie in den letzten beiden Jahren an die Aufführungen des "Ring des Nibelungen“, in diesem Jahr „Siegfried, angebunden ist. 

 

Der Natur lauschen

Vom Vogelgesang und seinen geheimen Botschaften

Ist mir doch fast,

als sprächen die Vöglein zu mir!  (Siegfried, 2. Aufzug, 2. Szene)

Dieses Programm knüpft an ein entscheidendes Motiv aus Richard Wagners "Ring des Nibelungen" an: Siegfried vermag, von Drachenblut verzaubert, den Gesang der Vögel zu verstehen. Dieser Gesang, der ihm eben noch Entspannung in idyllischer Waldesruh verschaffte, rüttelt ihn nun auf. Denn die Vögel warnen ihn vor den bösen Absichten seiner Begleiter.

Der Vogelgesang, von Anbeginn Inspirationsquelle für Musik, ist immer wieder ein erstaunliches Phänomen. Er steht für Harmonie und Natürlichkeit, ist aber bei genauerem Hinhören weit davon entfernt, unser Harmonieempfinden zu befriedigen. Ob heiser gequetscht, sich in Obertonkaskaden ergießend, nervös trillernd, schlagend oder glissandierend: Das Formrepertoire der Vogelgesänge erinnert mehr an Stilelemente, die der musikalischen Avantgarde angehören, als an die vertrauten Vogelrufe, die die Musik zwischen Barock und Romantik kultiviert hat. Und erst recht gilt das für das Kollektiv. Im Verein musizieren die Vögel nicht etwa koordiniert, sondern die zufällige Anhäufung vieler einzelner Motive erzeugt zusammen jenes Vogelkonzert, das wir etwa an einem Frühlingsmorgen im Wald genießen. Also: nicht nur die Form der einzelnen Gesänge, sondern auch die Weise ihres Zusammenwirkens lohnt der näheren Untersuchung und führt in das Zentrum der musikalischen Formsprache unserer Zeit.

Eine prägende Gestalt in der Musik des 20. Jahrhunderts war der französische Komponist Olivier Messiaen (1908 - 1992). Wie kein anderer Musiker hat er den Vogelgesang in den Mittelpunkt seiner künstlerischen Arbeit gestellt. Minutiös protokollierte er die Gesänge einzelner Vogelarten und übersetzte die Naturlaute in Notenschrift, spielbar auf gängigen Instrumenten, nicht selten auf dem Klavier (so etwa in dem fast dreistündigen Zyklus "Catalogue d'oiseaux" - Katalog der Vögel). Es mag verwundern, dass Messiaen ausgerechnet ein relativ mechanisches Instrument mit der Wiedergabe von Vogelstimmen betraut. Mancher fühlt sich erinnert an das berühmte Andersen-Märchen von des Kaisers Nachtigall, in dem ein von Menschen erdachter Sing-Apparat, eine "Zwitscher-Maschine", die lebendige Nachtigall ausstechen soll. Hans Werner Henze, ein anderer bedeutender Komponist des 20. Jahrhunderts hat diesem Thema eine Ballettmusik gewidmet.

Aber vom simplen Kuckucksruf im Volkslied bis zu Messiaens vogelkundlichen Studien bleibt festzuhalten, dass die musikalische Imitation von Vogellauten immer einherging mit einer mehr oder weniger gewaltsamen Eingliederung in unser Musikverständnis mit seinen festen Taktgefügen und Stimmungssystemen. Die "Kuckucksterz", eine kleine Terz abwärts, wurde musikalisch durch Menschen geprägt. Der Kuckuck singt ein Intervall, das man auf der Klaviatur vergebens sucht.

 

 

 

www.ensemblehorizonte.de

e-mail: info@ensemblehorizonte.de

 


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