Mittelstufe
Dem Bereich der Mittelstufe – gemeint sind hier die Jahrgangsstufen 7 bis 10 –
kommt eine im Wortsinn zentrale Bedeutung zu:
- er umfasst den zeitlich größten Raum der Schülerlaufbahn zwischen Erprobungsstufe
und Sekundarstufe II
- die Schülerinnen und Schüler - und damit wir als Schule - sehen sich gerade in dieser
Phase großen Herausforderungen gegenüber (persönliche Entwicklung [Pubertät],
Suche nach einem individuellen Standort in Gesellschaft und Familie etc.)
Daher werden seit einigen Jahren an unserer Schule besondere Anstrengungen unternommen,
um den jungen Heranwachsenden möglichst umfassende, professionelle Hilfestellungen
anzubieten.
Das „Forum Mittelstufe“, ein Gremium von Kolleginnen und Kollegen, denen die Förderung
der Schüler in der Mittelstufe ein besonderes Anliegen ist, erarbeitet Vorschläge zur
Verbesserung der Arbeit, die gemeinsam mit Eltern und Schülerinnen und Schülern umgesetzt
werden.
Besonders wichtig erscheint es uns, den Schülerinnen und Schülern ein Gefühl dafür zu vermitteln, dass ein kooperativer Umgang miteinander und die gemeinsame Suche nach Problem – und Konfliktlösungen wünschenswert und zielführend sind. Dies sollen sie in möglichst vielen Alltagssituationen selbst ausprobieren und erfahren.
Zu Beginn der Klasse 7 führen wir in Zusammenarbeit mit speziell geschulten Freizeitpädagogen des Amts für Jugendarbeit im Kirchenkreis Minden und der Heimvolkshochschule „Alte Molkerei“ Frille in der Jugendherberge Porta Westfalica Kennenlerntage durch, bei denen sich die neu zusammengesetzten Lerngruppen und ihre Klassenlehrer intensiv kennen lernen sollen.
Dabei geht es in besonderer Weise darum, die Jungen und Mädchen durch vielfältige Aktivitäten erfahren zu lassen, dass sich viele Herausforderungen gemeinsam, zusammen mit anderen in einer Gruppe, oft viel besser meistern lassen als im Einzelkampf 'Jeder gegen Jeden'. In 2008 soll versucht werden, diese Aktivitäten mit dem Baustein „Kommunikationstraining“ im Rahmen des selbstgesteuerten Lernens (SegeL) zu verbinden. Ferner wird angestrebt, die Freude an kooperativen Unternehmungen nachhaltiger, z. B. durch AGs, im Schulalltag zu verankern.
