Agenda21
Umwelterziehung – Agenda 21 in der Schule
Weltweiter Raubbau an den natürlichen Ressourcen und die zahlreichen zunehmenden Zerstörungen der Ökosysteme regen auch die Schüler in ihrer Lebens(um)welt zu einem Nachdenken über ein nachhaltiges ökologisches Gleichgewicht an. Um dieses zu erreichen, müssen allerdings mehrere Faktoren ineinander greifen. Zu berücksichtigen sind neben dem genannten ökologischen Aspekt auch stets die ökonomische Sicherheit und die soziale Gerechtigkeit. Diese so genannten „Dimensionen der Nachhaltigkeit“ bilden auch die Grundlage der Arbeit am Ratsgymnasium mit diesem Thema.
Im Wahlpflichtbereich II der Jahrgangsstufe 8/ 9 werden unter dem Titel „Klimawandel geht uns alle an“ (Erdkunde/ Politik) klimatologische, politische und allgemein-geographische Zusammenhänge zum Thema gemacht. Wesentliche Schwerpunkte liegen in dem Bereich des prognostizierten Temperaturanstiegs und seinen Folgen, eigenen Handlungsmöglichkeiten und politischen Lösungsansätzen. Dies gilt für die Umsetzungen vor Ort (Agenda 21) bis hin zu politischen Umsetzungen auf globaler Ebene (Kyoto-Protokoll). Dies geschieht nicht nur auf theoretischer Ebene, sondern auch durch Exkursionen zur Veranschaulichung von ressourcenschonender Energiegewinnung.
Die Teilnahme an der Kampagne „Agenda 21 in der Schule“ zeigt, wie engagiert Schülerinnen und Schüler am Ratsgymnasium mit ihren Ideen und ihren Projekten zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen. Denn: Bildung ist die neue soziale Frage des 21. Jahrhunderts und der Schlüssel für eine zukunftsfähige Gesellschaft – lokal, regional, national und global.
Folgende Projekte wurden dokumentiert bzw. sind in der Planungsphase:
- Soziales und interkulturelles Lernen lernen (Sozialpraktikum, „Der kleine Nazareno“,
Aktion Tagwerk, Amnesty Gruppe...)
- Bachstation Bastau
- Glacispatenschaft
- Gesunde Schule
- Jahresprojekt des Differenzierungskurses Erdkunde/ Politik
Schüler sollen durch die verschiedenen Projekte die Dimensionen der Nachhaltigkeit in einem für sie relevanten (erfahrbaren und gestaltbaren) Lebensumfeld untersuchen/ erleben und mit den dabei gewonnenen Erkenntnissen dazu beitragen, die Qualität ihrer Schule und das nachhaltige Leben in ihrem eigenen Umfeld zu verbessern.
