Projekt zur Spiel- und Erlebnispädagogik am Ratsgymnasium
Zwei Tage lang haben sich fünfundzwanzig Schülerinnen des Ratsgymnasiums Minden in Spielpädagogik ausbilden lassen.
Zukünftig sollen sie dann die Fünft- und Sechstklässler in der Mittagspause mitbetreuen.
Kurz vor den Sommerferien stand für einige Schülerinnen der Klassen 10 zwei Tage lang Spielen auf dem Stundenplan. Sie nahmen freiwillig in ihrer Freizeit an einem Projekt des Ratsgymnasiums in Kooperation mit dem Amt für Jugendarbeit des evangelischen Kirchenkreises Minden teil. "Leider haben sich keine Jungs für das Projekt angemeldet", bedauert Volker Mattenklott, geschäftsführender Jugendreferent des kirchlichen Amts für Jugendarbeit. Im Zusammenhang der Einführung der Ganztagsbetreuung in der Schule sollten die Oberstufen-Schülerinnen durch das Projekt befähigt werden, kompetent in der Betreuung der jüngeren Schülerinnen und Schüler mitzuarbeiten. "Wir freuen darüber, dass das Ratsgymnasium mit uns nicht nur in diesem Projekt zusammenarbeitet", so Volker Mattenklott. Seit mehreren Jahren schon gibt es im spiel- und erlebnispädagogischen Bereich eine Kooperation. Diesmal ging es darum, ganz praktisch den Teilnehmerinnen des Projekts zu zeigen, wie Spiele für große und kleine Gruppen gut vorbereitet und durchgeführt werden können. Natürlich wurde viel ausprobiert und so hatten die Jugendlichen schon bei der Ausbildung viel Freude.
Diese Freude sollen dann auch die jüngeren Schülerinnen und Schüler spüren und teilen, wenn nach den Ferien das Spielangebot der dann Oberstufenschülerinnen zum Angebot der Ganztagsbetreuung am Ratsgymnasium gehört.
Fünfundzwanzig Schülerinnen nahmen an einem Projekt des Ratsgymnasiums in Kooperation mit dem Amt für Jugendarbeit des evangelischen Kirchenkreises Minden zur Spiel- und Erlebnispädagogik teil. Foto: privat
