Erste Eltern- und Schülerbefragung zum Ganztag am Ratsgymnasium ergibt eine breite Zustimmung
Im Dezember 2009 haben wir die Eltern unserer Schülerinnen und Schüler in der 5. Klasse anhand eines Fragebogens zum Ganztag am Ratsgymnasium gefragt.
Wenige Wochen später ist diese Befragung ebenfalls mit den Schülerinnen und Schülern durchgeführt worden.
Die Ergebnisse zeigen eine breite Zustimmung der Eltern- und Schülerschaft zu unserer Konzeption des Ganztags. Sowohl die Eltern als auch die Schülerinnen und Schüler haben die Umstellung des Unterrichts auf Doppelstunden sehr positiv aufgenommen und schätzen das Angebot der täglichen Silentien. In diesen erledigen die Schülerinnen und Schüler ihre von den Fachlehrerinnen und Fachlehrern der schriftlichen Fächern gestellten Wochenaufgaben. Jedes der vier Silentien wird von einem Fachlehrer oder einer Fachlehrerin beaufsichtigt, so dass die Schülerinnen und Schüler sich bei Fragen an diese wenden können. Die hohe Akzeptanz dieses besonderen Angebots unserer Ganztagsgestaltung zeigt sich darin, dass von den 99 Schülerinnen und Schülern der 5. Klassen 95 regelmäßig an den Silentien teilnehmen.
Bei genauer Betrachtung der einzelnen Fragen und Ergebnisse wird deutlich, dass es in der Anfangshase des Ganztags noch Umstellungsprobleme gab. Diese zeigten sich vor allem beim Stellen der Wochenaufgaben. So gab ungefähr die Hälfte der Eltern an, dass ihre Kinder trotz der Silentien zu Hause noch Aufgaben erledigen. Wir bemühen uns darum, die Wochenaufgaben in Hinblick auf die Menge der Aufgaben und den Schwierigkeitsgrad so zu gestalten, dass sie von allen Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Silentien bearbeitet werden können. Besonders zügig arbeitende Schülerinnen und Schüler werden durch sogenannte Sternchenaufgaben, das sind zusätzliche Aufgaben, deren Bearbeitung freiwillig ist, gefordert.
Erfreulich ist, dass sich Eltern und Schülerinnen und Schüler durch den Ganztag bereits nach wenigen Wochen mit der Schule verbunden fühlen.
