AKTUELLES vom RATS

07.06.2017 -

Exkursion der EF-Chemiekurse zum Teutolab Chemie der Universität Bielefeld

Am Mittwoch (31.05.2017) besuchte unser Chemiekurs die Universität in Bielefeld. Dort haben wir uns mit dem Themenbereich der Nanotechnologie auseinandergesetzt.

Nach der sehr frühen Abfahrt (07:28 Uhr) am Mindener Bahnhof und der recht kurzen Zugfahrt durften wir uns, weil wir zu früh waren, Vorlesungen anhören und das Universitätsgebäude besichtigen. Empfangen von einem Studenten, ging es dann um 9:00 Uhr durch das Labyrinth an Fluren und Treppen zum Labor.

Die Einführung enthielt neben interessanten Informationen zum Bereich Nanotechnologie auch eine kurze Übersicht über die verschiedenen Studienrichtungen der Uni Bielefeld. Aber vor allem haben die vielfältigen Nutzungsbereiche der Nanotechnologie überrascht.

Nach einem kleinen Gruppenfoto haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe hat sich sowohl mit der antibakteriellen Wirkung von Deo, als auch mit der Funktion in Sonnencreme beschäftigt. Für den Versuch mit den Deos haben wir zunächst einen Nährboden aus Agar-Agar (so etwas ähnliches wie Gelatine) angesetzt und dann mit Bakterien und anderen Schmutzpartikeln beschmiert, so dass in beiden Petrischalen die Bakterien von Türklinken und Schuhen waren. Dann haben wir in die eine Petrischale Deo gesprüht und die andere zum Vergleich unbehandelt gelassen. Die Ergebnisse dazu erhielten wir eine Woche später per Foto.

Nach einer kleinen Pause mit Getränken und Essen ging es weiter.

Die zweite Station behandelte das Thema des Lotuseffektes. Dort haben wir zunächst das Verhalten von Wassertropfen auf Blättern von Pflanzen mit Lotuseffekt und von Pflanzen ohne Lotuseffekt durch ein Mikroskop betrachtet und den „Lotuseffekt-Grad“ bestimmt. Darauf folgte eine Untersuchung der Wirkungsweise von verschiedenen Blättern mit Lotuseffekt. So rieben wir die entsprechenden Blätter mit Honig, Mehl und Spülmittel ein. Wir sahen, dass das Wasser zum Beispiel das Mehl mit vom Blatt nimmt, wenn es abläuft. Diese Reaktion nutzt die Pflanze, um ihre Blätter von Schmutz zu befreien und somit einen bessere Fotosynthese-Reaktion zu gewährleisten.

Lotuseffekt, aber was ist das eigentlich?

Man kann sich den Lotuseffekt so vorstellen, dass auf der Oberfläche von den Blättern oder anderen Stoffen ganz kleine „Noppen“ sind. Die Größe der „Noppen“ kann man sich ungefähr so vorstellen: wenn man das Verhältnis einer Orange zur Erde betrachtet, dann herrscht das gleiche Verhältnis zwischen den „Noppen“ (wenige Nanometer groß) und dieser Orange. Die „Noppen“ sind stark wasserabweisend und minimieren die Kontaktfläche des Blattes mit zum Beispiel Schmutz.

Die dritte Station behandelte das Thema „Gold“. Dort entstanden durch chemische Reaktionen kleine Goldpartikel, so genannte Goldcluster. Diese wiesen je nach Größe eine unterschiedliche Farbigkeit auf. Dies untersuchten wir unter anderem mit einem Photometer. Technische Anwendung finden die Goldcluster zum Beispiel in der Medizin, wo sie als Marker zur Diagnose von Krankheiten eingesetzt werden können.

Am Ende durften wir noch Fragen stellen, die uns die Studenten gerne und begeistert beantwortet haben. Dann endete schon unser schöner und spannender Tag in Bielefeld mit einem kleinen Mittagessen am Bahnhof. Um ca. 14:00 Uhr kamen wir wieder in Minden am Bahnhof an.

Vivien Schulze


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